Zypern: Göttliches Pafos

4419.kanarenfake.jpgDie Götter, so heißt es, sind launisch, grausam und schwer zufrieden zu stellen. Zypern scheint ihren hohen Ansprüchen gerecht geworden zu sein. Immerhin gilt die kleine Mittelmeer-Insel als Heimat der Aphrodite. Am Strand von Pafos soll die griechische Göttin der Liebe geboren worden sein. Und nicht nur sie hat sich in diese Insel verliebt.

Eine Tour nach Pafos und in die Umgebung gleicht einem Rundgang durch ein gigantisches Museum. Die gesamte Stadt wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Ausgrabungen brachten fantastische Schätze ans Licht: Dazu gehören auch die bemerkenswerten Mosaike in den Häusern des Dionysos, des Theseus und des Aion. Sie sind, nach 1600 Jahren unter der Erde, erstaunlich gut erhalten. Ebenfalls sehenswert: die Gräber der Könige sowie das alte Odeon Theater.

(ecada/Clemens Bergmann)

Zypern: Paradies für Taucher

5661.fisch_schwarm.jpgWassertemperaturen von rund 30 Grad Celsius im Sommer ermöglichen Einsteigern, Fortgeschrittenen und Abenteurern Tauchspaß pur auf Zypern. Nur wenige Meter vom Strand entfernt beginnt das Paradies. In Riffen mit tiefen Schluchten und Grotten sieht man 250 verschiedene Arten von Meerestieren. Zwischen Papageien- und Soldatenfischen, Barschen, Weichkorallen, Krustentieren und Rochen geht es bis zu 40 Meter in die Tiefe.

Vor 9.000 Jahren waren Fischer die ersten “Diver” der Mittelmeerinsel. An der Südküste tauchten sie nach Schwämmen. Heute sind in der Gegend von Larnaka die großen Amphorenfelder sowie zahlreiche Wracks Anziehungspunkt für Taucher. Die Felsen sind mit Muscheln und bunten Gewächsen bedeckt – ein faszinierendes Farbenspiel. Mit einer entsprechenden Lizenz ist Speerfischen – außer in den markierten Badezonen – überall auf Zypern erlaubt. Unter der Leitung lizensierter Lehrer werden Schnupper-, Anfänger- und Taucherkurse mit kompletter Ausrüstung angeboten.

(ecada/Camilla Härtewig)

Zypern: Stark und ungefiltert

9617.lefkosia.jpgStolz blickt das Eiland im Mittelmeer auf 9.000 Jahre Geschichte zurück. Dennoch hat es den Anschluss an die Gegenwart nicht verpasst. Während in manchen idyllischen Bergdörfern die Zeit still zu stehen scheint, tobt in der Hauptstadt Lefkosia und den anderen Städten das pralle Leben.
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